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Stuttgarter OB-Wahl: Martin Körner kandidiert

Martin Körner im Gespräch

„Stuttgart braucht neue Dynamik an der Stadtspitze“

Martin Körner, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Stuttgarter Rathaus, wird bei der Stuttgarter OB-Wahl am 8. November antreten. Der 49-jährige Ökonom hat am Freitagvormittag im Stuttgarter Literaturhaus seine Kandidatur erklärt.

„Ich bin davon überzeugt: Wir können die Zukunft unserer Stadt positiv gestalten. Dafür brauchen wir an der Spitze der Stadt eine neue Dynamik und einen neuen politischen Aufbruch mit echtem Gestaltungsanspruch“, betonte Körner, der parteiübergreifend für seine Kandidatur werben möchte.. Vor allem in der Wohnungspolitik, bei der Bürgerbeteiligung und in Wirtschaft und Verkehr will der gebürtige Schwäbisch Haller neue Impulse an der Spitze der Landeshauptstadt setzen.

Seine Kandidatur begründete Körner auch mit seiner persönlichen Zuneigung zur Landeshauptstadt, in der er seit zwanzig Jahren lebt und die ihm in diesen Jahren ans Herz gewachsen ist. „Ich bewerbe mich auch deshalb als Oberbürgermeister, weil ich Stuttgart sehr viel zu verdanken habe. In Stuttgart habe ich meinen Traumberuf als Kommunalpolitiker gefunden. Hier lebe ich mit meiner Frau und meiner Tochter – und wir leben sehr, sehr gerne in Stuttgart.“

Echte Offensive für bezahlbare Wohnungen

Als ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der größten Stuttgarter Wohnungsbaugenossenschaft sieht Körner die größte Herausforderung in der Wohnungspolitik. So seien Stuttgarter Mietwohnungen nach einer unabhängigen Auswertung der Mietspiegel großer deutscher Städte mittlerweile die teuersten in ganz Deutschland. „Das muss sich ändern, damit junge Menschen, Normal- und Geringverdiener, Familien mit Kindern und dringend benötigte Fachkräfte in Stuttgart bleiben bzw. nach Stuttgart kommen.“

Breiter Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern

Als weiteres wichtiges Ziel will Körner, der bereits als Bezirksvorsteher von Stuttgart-Ost neue Wege in der Bürgerbeteiligung gegangen war, eine „neue Kultur des demokratischen Diskurses“ etablieren. „Stuttgart gehört allen Bürgerinnen und Bürgern. Gerade das Engagement von Bürgerinitiativen muss deshalb zusammen mit Gemeinderat, Bezirksbeiräten und Stadtverwaltung für das Gemeinwohl der Stadt genutzt werden.“

Mit regelmäßigen Hausbesuchen, häufigen Stadtteilrunden und neuen digitalen Angeboten wolle er als Oberbürgermeister den unterschiedlichsten Milieus mehr Gehör verschaffen und helfen, verloren gegangenes Vertrauen in die demokratischen Strukturen zurückzugewinnen.

Technologiewandel gestalten, bessere Mobilität voranbringen

Handlungsbedarf sieht Körner auch in der Wirtschaftspolitik. Die Stadt müsse den gravierenden Umbruch in der Automobilindustrie aktiver und nachhaltiger als bisher begleiten und gleichzeitig den Rahmen für neue Wertschöpfungsmodelle schaffen. „Das große Know-How in Stuttgart muss dazu genutzt werden, die Verkehrswende voranzubringen – das gilt für unsere Wirtschaft wie für die Mobilität in der Stadt insgesamt.“

Körner kündigte an, sein genaues Programm in den kommenden Monaten im Dialog mit den Stuttgarterinnen und Stuttgartern zu erarbeiten und zu diskutieren. „Das wird ein echter Langstreckenlauf bis zur Wahl im November. Aber als leidenschaftlicher Jogger habe ich da auch große Lust drauf.“