Stuttgart als digitale Stadt neu denken

In der freien Wirtschaft ist die Digitalisierung längst angekommen. In den meisten großen Konzernen werden neue Tools nicht mehr nur getestet, sondern schon großflächig genutzt. Datenbanken und smarte Schnittstellen verbinden Kundenservice, Marketing, Produktentwicklung und die Personalabteilung, sodass alles ineinandergreift und zunehmend automatisch abläuft. Von diesen Best Practices können wir als Stadtverwaltung durchaus lernen. Auch Stuttgart braucht hier neue Impulse.

Als Oberbürgermeister werde ich Stuttgart als digitale Stadt neu denken und Initiative in drei Kernbereichen ergreifen:

  • In der Verwaltung intern: Es braucht dringend weitere neue Hard- und Software, die stärker auch ämterübergreifend vernetzt ist und unnötige Wege und Abklärungen erspart. Gleichzeitig müssen Prozesse neu definiert werden.
  • Bei Verwaltungsdienstleistungen: Ich werde einen digitalen Bürgerservice entwerfen, der die Interaktion von Bürgerinnen und Bürgern mit der Verwaltung vereinfacht und ressourcenschonender gestaltet.
  • In der Stadtplanung: Ich möchte in Stuttgart eine digitale Plattform aufbauen, in der eine ganzheitliche Planung alle Bereiche des öffentlichen Lebens als ein Netzwerk denkt und dafür die notwendige Infrastruktur zur Verfügung stellt.

Mit diesen Schritten in die Zukunft ermöglichen wir eine dialogorientierte, interaktive Stadtverwaltung, den Umstieg auf die Mobilität der Zukunft mit Smart Parking, E-Mobilität und insgesamt besserer Verkehrsplanung sowie eine höhere, nachhaltigere Lebensqualität in den Quartieren. Es gibt manches aufzuholen – denn echte Digitalisierung zeigt mit jedem Schritt neue Möglichkeiten und ein Stückchen Zukunft.

Packen wir es gemeinsam an. Die Zukunft kommt nicht, sie wird von uns gemacht. Stark in die Zukunft ‒ für Stuttgart!


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