Corona verlangt uns Stuttgarterinnen und Stuttgartern viel ab

Die Corona-Pandemie verlangt uns allen sehr viel ab. Viele Stuttgarterinnen und Stuttgarter mussten bis an ihre Grenzen oder sogar darüber hinaus gehen. Zum Beispiel Familien mit schulpflichtigen Kindern oder Kleinkindern, die durch Homeschooling oder Betreuungsarbeit vor immensen Herausforderungen standen und weiterhin stehen. Und auch Menschen mit Behinderung, die sehr stark von Quarantäneregeln betroffen waren. Aber wir können stolz darauf sein, was wir ‒ und vor allem die Menschen in den so genannten „systemrelevanten Berufen“ ‒ in Stuttgart in dieser schwierigen Zeit geleistet haben. Jetzt heißt es, nicht nachzulassen ‒ und gleichzeitig den Blick in die Zukunft zu richten.

Was uns in den letzten Monaten ausgezeichnet hat, ist die große gegenseitige Unterstützung. Gesamtgesellschaftlich, aber auch gerade mit besonders Betroffenen. Das Einhalten der Hygiene- und Abstandsregeln zählt dabei zu den wichtigsten Anstrengungen, die ein jeder von uns leisten kann. Gleichzeitig muss die gesundheitliche Versorgung, vor allem durch das Klinikum Stuttgart und das Gesundheitsamt, auch weiterhin gut aufgestellt sein, damit Patientinnen und Patienten bestmöglich behandelt werden können.

Wir müssen auch in die Zukunft schauen und eine soziale und ökonomische Perspektive für die Zeit nach Corona schaffen. An Möglichkeiten für unsere Stadt mangelt es wahrlich nicht; es gilt jetzt, diese auch umzusetzen.

Gerade für Gewerbe und Gastronomie in Stuttgart ist dies eine ganz besonders schwere Zeit. Viele Unternehmen und deren Beschäftigte stehen vor einer ungewissen Zukunft. Ich werde mich daher für die bestmögliche Unterstützung unserer Gewerbe- und Gastronomielandschaft ‒ und damit auch für ein lebendiges Stadtbild ‒ einsetzen. Den Draht zu diesem Gewerbe auch von der Stadtspitze zu hegen und zu pflegen, ist mir besonders wichtig.

Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern und Eltern verlangt diese Zeit sehr viel ab. Doch eine gute Bildung ist auch in diesen Zeiten essentiell. Für mich hat es daher große Priorität, Angebote zu schaffen, die gutes Lehren und Lernen sicherstellen. Präsenzunterricht leistet das am besten. Wenn das Lernen von zu Hause aus notwendig ist, brauchen wir die dafür notwendige technologischen Lösungen. Da sind wir auch als Stadt besonders gefordert.

Packen wir es gemeinsam an. Die Zukunft kommt nicht, sie wird von uns gemacht. Stark in die Zukunft ‒ für Stuttgart!


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