Kulturelle Meilensteine und mehr Sporthallen für Stuttgart

Kultur ist für mich die „Pflege der geistigen Güter“. Sie unterscheidet sich von den materiellen Dingen und ist Lebenselixier für unsere Seele. Dass wir unter Corona-Bedingungen zur Zeit in vielen Bereichen auf dieses Lebenselixier verzichten müssen, ist für den Infektionsschutz leider notwendig. Dennoch schaue ich in die Zukunft – und will Stuttgart als Kulturmetropole behaupten und weiter voranbringen. 

Denn Stuttgart bietet mit seinen Kunst- und Kultureinrichtungen unzählige Möglichkeiten für kulturellen Austausch und Entfaltung, die ihresgleichen suchen. Ob Hochkultur, Kleinkunst oder neue Kreative: Diese Stärke unserer Stadt braucht mehr denn je unsere Aufmerksamkeit!

Bestehende Angebote unterstützen

Gerade in Zeiten von Corona ist es unerlässlich, unsere bestehende Kulturszene besonders zu pflegen. Das Virus hat kaum vorstellbare Auswirkungen auf die Kulturlandschaft ‒ und hat zu finanziellen Notlagen vieler Kulturschaffender geführt. Deswegen möchte ich ein ganz besonderes Augenmerk darauf legen ‒ und auch neuen, innovativen Ideen mehr Aufmerksamkeit und Förderung zukommen lassen.

Neues Konzerthaus in der Königstraße

Die Gebäude in der Unteren Königstraße 1 bis 3 stehen vor dem Abriss. An dieser exponierten Stelle mitten in der City braucht es einen neuen, innovativen Anlauf, der zu einem lebendigen und einzigartigen Begegnungsort für alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter werden soll!

Ich will dort ein neues, dringend benötigtes Konzerthaus entstehen lassen, wo es für Jung und Alt rund um die Uhr attraktive Musikangebote gibt ‒ Pop und Klassik, Konzerte und auch Theater. Dadurch kann übrigens auch der Bereich um den Eckensee in der unmittelbaren Nachbarschaft neu durchdacht werden.

Ein neues Haus der Kulturen „hinter dem Bahnhof“

Stuttgart 21 hat die Stadt in Befürworter und Gegner gespalten. Jetzt gilt es, gerade auch im Blick auf die Belebung der dortigen Stadtquartiere, nach vorne zu schauen. Für mich ist klar: Der wünschenswerte Neubau unseres Lindenmuseums für Völkerkunde ‒ bislang ja am Hegelplatz angesiedelt ‒ gehört auf das so genannte Areal 3 nördlich des Hauptbahnhofs. Es soll inhaltlich und didaktisch zu einem „Haus der Kulturen“ erweitert werden, indem Ausstellungen und Veranstaltungen rund um die kulturelle Vielfalt Stuttgarts ihren Platz finden. Auch dafür ist die Zeit jetzt reif!

Kultur ist kein Privileg für wenige, sondern Bereicherung und Quelle der Freude für uns alle. Ich will jede Chance nutzen, Stuttgarts kulturelle Landschaft aufzuwerten und zu stärken. Zusammen können wir das auch in der derzeitigen Situation schaffen!

Mehr Sporthallen für Stuttgart

Stuttgart ist eine Sportstadt: Zahlreiche Vereine mit Tausenden von Ehrenamtlichen sind im Breitensport aktiv. Großartige internationale Sportveranstaltungen finden in Stuttgart statt; regelmäßig sind hier Highlights in vielen Sportarten live zu sehen.

  • Der Breitensport und der Schulsport leiden allerdings darunter, dass es zu wenige Sporthallen und Lehrschwimmbecken gibt. Das möchte ich in den kommenden Jahren gemeinsam mit den Vereinen ändern. Erste Schritte sind getan – wichtig ist die verlässliche Finanzierung neuer Projekte.
  • Die Sportvereine selbst agieren immer professioneller. Auf der Basis von soliden, auch von der Stadt mitfinanzierten hauptamtlichen Strukturen leisten viele Ehrenamtliche Tag für Tag Großartiges. Die Stadt muss diese Vereine auf ihrem Weg zu professionellen Arbeitsstrukturen verlässlich begleiten und unterstützen!
  • Natürlich gehören auch sportliche Großveranstaltungen zu einer echten Sportstadt. Ich unterstütze Bewerbungen der Stadt für gute internationale Wettkämpfe.
  • Der VfB und die Kickers können sich auf meine Unterstützung für ihre Stadien verlassen.
  • Die Schleyerhalle müssen wir auf die Höhe der Zeit bringen, möglicherweise auch mit einem größeren Neubau.
  • Auf der Waldau möchte ich eine Weiterentwicklung der Eiswelt zur Diskussion stellen.

Viele Sportplätze in der Stadt sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht besonders gut erreichbar. Das Modell der Bäderbusse für die Schulen könnte auch für die Anbindung dieser Plätze ein Vorbild sein. In einem Pilotprojekt will ich diese Lösung testen und dann gegebenenfalls stadtweit anbieten.

Packen wir es gemeinsam an. Die Zukunft kommt nicht, sie wird von uns gemacht. Stark in die Zukunft ‒ für Stuttgart!


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