Körner am Montag

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Körner am Montag

Am Montag bei der Weinlese, im Gespräch mit Gastronominnen und einem Kinobetreiber

Stuttgart ist auch heute noch eine Weinstadt, wo richtig gute Weine produziert werden. Das städtische Weingut positioniert sich mit seinem Leiter Timo Saier neu und arbeitet hart für eine neue und noch bessere Qualität der Weine. Ihm zur Seite stehen auch viele Ehrenamtliche, die im Weinberg viele Stunden im Jahr helfen. Heute möchte ich dieser Arbeit ein bisschen Respekt zollen und helfe bei der Lese von Muskateller-Beeren, die erst vor wenigen Jahren frisch gepflanzt wurden. Sie stammen aus Österreich und sind noch sehr jung – bin gespannt, was für ein Wein hier entsteht!

Im Anschluss passend zum Thema ein intensives Gespräch zur Situation der Gastronomie im Lehen mit fast ausschließlich Gastronominnen. Angeregt wird ein zentraler Ansprechpartner für die Belange der Gastronomie. Das deckt sich mit dem, was ich bei der DEHOGA gehört habe: Die in vielerlei Hinsicht wichtige Branche (Stadtbild, Beschäftigung, gutes Essen und Trinken …) fühlt sich wenig wertgeschätzt. Das müssen wir ändern. Schließlich noch ein gutes Gespräch mit einem Kinobetreiber; den Kinos steht deutschlandweit das Wasser bis zum Hals. Wir werden entscheiden müssen, was uns dieses Kulturangebot in der Stadt wert ist. Ich finde, dass es uns etwas wert sein sollte. Am Abend noch ein „Körner am Montag“ zur dualen Ausbildung und zur Situation bei den beruflichen Schulen mit Felix Winkler, geschäftsführender Schulleiter der gewerblichen Schulen in Stuttgart.

Am Dienstag geht es um die Zukunft des Kulturquartiers

In den Wagenhallen trifft sich das große Preisgericht, um den Sieger des städtebaulichen Wettbewerbs zur Zukunft der B14 zwischen Heslacher Tunnel und Schwanenplatztunnel zu küren. Am Ende gewinnt der Entwurf eines Stuttgarter Büros, das schon den Wettbewerb zum neuen Rosensteinquartier gewonnen hat – die asp Architekten GmbH aus der Talstraße in Stuttgart-Ost. Grundlage für alle Arbeiten war ein kontroverser Grundsatzbeschluss des Gemeinderats: Die Fahrspuren bzw. der Straßenraum soll in Zukunft halbiert werden, die verkehrliche Machbarkeit im Anschluss an den städtebaulichen Ideenwettbewerb untersucht werden. Ich bin davon überzeugt, dass wir hier mehr Raum für Fußgänger schaffen sollten und dass wir für den Autoverkehr bessere Lösungen haben.

Die Ideen von asp bieten große Chancen für eine gute Zukunft unserer Stadt: Mit besseren Querungsmöglichkeiten wird die Barriere B14 durchbrochen, Stadtteile können zusammenwachsen. Der Wilhelmsplatz soll komplett vom Fahrverkehr befreit werden. Auf Tunnel verzichten die Planer, was ich für die Cannstatter Straße bedauere. Dort hatte das gleiche Büro noch beim Wettbewerb zum Rosensteinquartier einen Deckel vorgesehen. Hier gibt es mehr Infos auch zu den anderen prämierten Ideen: https://www.stuttgart-meine-stadt.de/stadtentwicklung/b14/?tab=2

Am Mittwoch in Vaihingen und im Stuttgarter Süden

Heute starten meine Besuche auf den Stuttgarter Wochenmärkten, die so viel Lebensqualität in fast allen Quartieren der Stadt bieten. In Vaihingen geht es los; einhundert rote Rosen, viele Corny-Müsliriegel und Flyer werden verteilt. Die Stimmung ist gut, das Interesse an der OB-Wahl wächst. Am Nachmittag bin ich dann im Stuttgarter Süden: Zunächst auf dem Marienplatz, dann bei einer kurdischen Bäckerei in der Böblinger Straße, beim Carsharing-Anbieter Stadtmobil und schließlich bei St. Maria, einer großen katholischen Kirche, die sich auf großartige Weise nach außen öffnet und mit der Stadtgesellschaft in vielfältigster Form zusammenwirkt – unter anderem mit der Initiative der Stadtlücken. Tief beeindruckt bin ich vom Gespräch mit Pastoralreferent Andreas Hofstetter-Straka – was für ein Einsatz für seine Kirche und seine Stadt!

Am Donnerstag die erste Fraktionssitzung nach der Sommerpause und ein Besuch bei der türkischen Gemeinde Baden-Württemberg

… deren Vorsitzender Gökay Sofuoglu ist und gleichzeitig auch Bundesvorsitzender ist. Ich schätze seine Arbeit sehr, die auch mal aus einer langen Zeit beim Haus 49 auf der Stuttgarter Prag bestand.

Vielfalt muss sich abbilden!

Wenn wir in Stuttgart stolz sein wollen auf unsere Toleranz, Vielfalt und Weltoffenheit dürfen wir keine Scheu haben, diesen strukturellen Rassismus auch auf den Grund zu gehen. Die Vielfalt der Menschen in unserer Stadt ist längst gelebte Realität. Ich verstehe mich als OB aller Stuttgarterinnen und Stuttgarter. Ich werde mich dafür einsetzen, dass Rassismus nicht um sich greift. Für mich gehört deshalb dazu, dass sich die Stuttgarter Vielfalt auch stärker in Führungspositionen darstellt. Dazu gehören natürlich auch Führungsaufgaben im Rathaus.Alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter können ihren Beitrag zum Wohl der Stadt leisten und deshalb sind alle gefordert – egal welche Hautfarbe sie haben oder welchen Vornamen sie tragen.Gemeinsam mit Gökay Sofuoğlu, Bundesvorsitzender der Türkischen Gemeinde Deutschland, wünsche ich unseren jüdischen Freunden und Freundinnen ein schönes Neujahrsfest Rosh HaShana!

Gepostet von Martin Körner am Freitag, 18. September 2020
Ein kurzes Video von uns beiden

Am Freitag im Stuttgarter Osten und in Sillenbuch

Das motiviert dann doch sehr, wenn man so viele positive Rückmeldungen wie heute in der Schönbühlstraße, aber auch in Sillenbuch auf dem Markt bekommt! Beide Wochenmärkte kenne ich gut. Die Marktbeschicker im Osten wollen gar nicht mehr in die „alte“ Jakob-Holzinger-Gasse zurück, was ich gut nachvollziehen kann. Der Markt in der Schönbühlstraße vor der Stadtteilbücherei ist eine Wucht. Er wird sehr, sehr gut angenommen und es ist eine Freude, hier meine hundert Rosen zu verteilen!

Am Samstag ein wohnungs- und quartierspolitisches Feuerwerk in Stuttgart-Rot

Auch auf dem Festplatz in Zuffenhausen finden die Rosen um acht Uhr früh reißenden Absatz – und im Anschluss begeistern uns die Vertreter der Baugenossenschaft Neues Heim mit ihren Aktivitäten für Stuttgart-Rot. Bezahlbare Mietwohnungen, Wohngemeinschaften für ältere und behinderte Menschen, die Hilfe brauchen, Wohncafés, Neubauprojekte mit innovativen Energiekonzepten, temporäres Wohnen für Studierende und und und. Die Genossenschaft ist einfach fantastisch unterwegs: Mit neuen Wohnungen und mit starken Partnern wie der Else-Heydlauf-Stiftung, der Diakonie Stetten, der Hochschule für Technik – Glückwunsch und Respekt, Herr Maier und Herr Gebler, stellvertretend für die Baugenossenschaft Neues Heim! Wir als Stadt sollten die Genossenschaften und erst recht diese innovativen Ansätze fördern und unterstützen, wo es nur irgend geht!

Mittags geht es mit dem Fahrrad zurück in den Stuttgarter Osten zu den Naturfreunden, die 125 Jahre Jubiläum feiern; im Fuchsrain. Und am Nachmittag bin ich eingeladen zu einer richtig schönen Diskussionsrunde mit Nachbarn an der Uhlandshöhe auf private Einladung einer Familie – eine hochinteressante und sehr intensive Gesprächsrunde!

Am Sonntag beim Kandidatenfrühstück in Rohracker und beim Lebenslauf der AIDS-Hilfe

Kompliment dem Förderverein Alte Schule Rohracker für diese tolle Sonntagsveranstaltung mit Veronika Kienzle, Frank Nopper, Hannes Rockenbauch und mir. In vier Räumen können jeweils für zwanzig Minuten jeweils rund zehn Bürgerinnen und Bürger denen auf den Zahn fühlen, die OB von Stuttgart werden wollen. Top Hygienekonzept, Top von den Inhalten her. Danke für die Einladung!

Und danach laufe ich gemeinsam unter anderem mit den Stadtratskollegen Stefan Conzelmann und Lucy Schanbacher für einen guten Zweck der AIDS-Hilfe durch den Park der Villa Berg, den Rosensteinpark und den Schlossgarten. Weitere Infos gibt es hier: http://www.aidshilfe-stuttgart.de/index.php?article_id=199